Cisloner Runde
Südtirols Süden
Die Cisloner Almrunde ist eine beliebte Panorama-Wanderung im Naturpark Trudner Horn in Südtirol, oberhalb des Dorfes Truden im Naturpark. Die Runde verbindet gemütliche Waldwege, offene Almflächen und beeindruckende Aussichtspunkte miteinander und eignet sich gut für Genusswanderer sowie Familien mit etwas Bergerfahrung.
Typisch für die Tour ist die abwechslungsreiche Landschaft: Anfangs führt der Weg durch dichte Föhren- und Mischwälder, später öffnen sich immer wieder schöne Blicke auf das Etschtal, den Kalterer See, das Weiß- und Schwarzhorn sowie die Lagorai-Kette. Besonders eindrucksvoll ist der Abschnitt bei der „Hochwand“, wo man sich plötzlich in fast alpiner Umgebung mit Latschen, Almrosen und felsigen Hängen befindet.
Das Herzstück der Wanderung ist die Cisloner Alm auf etwa 1.250 m Höhe. Die Alm liegt auf einer sonnigen Wiesenfläche mit kleinem Weiher und ist ein beliebtes Ziel für eine Einkehr. Von dort hat man ein weites Panorama über das Südtiroler Unterland bis hin zu den Brenta-Dolomiten.
Autorentipp
- Starte möglichst am Vormittag – dann ist es auf den Aussichtspunkten oft klarer.
- Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, besonders beim Abschnitt zur Hochwand.
- Für Familien eignet sich die einfache Route über Weg Nr. 1 besser.
- Auf der Cisloner Alm lohnt sich eine Einkehr – besonders Kaiserschmarrn und Südtiroler Hüttengerichte werden oft empfohlen.
- Nimm ausreichend Wasser mit
- Für Kinder gibt es bei der Alm einen kleinen Spielplatz und viel Platz auf den Wiesen.
Südtirols Süden
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Höhenprofil anzeigenSicherheitshinweise
Festes Schuhwerk mit gutem Profil wird empfohlen.Im Sommer teilen sich Wanderer teils die Wege mit Mountainbikern – aufmerksam bleiben.
Genügend Wasser, Sonnenschutz und eine leichte Regenjacke mitnehmen.
Bei Gewitter die offenen Aussichtspunkte und Waldränder meiden.
Mit Kinderwagen ist nur der Forstweg zur Alm geeignet, nicht die komplette Runde.
Hunde sollten im Almgebiet und bei Weidevieh an die Leine.
Wegbeschreibung
Vom Sattel am Nordende von Truden im Naturpark zweigt von der Landesstraße der Forstweg Praglasir (Nr. 2) ab. Nach Nordwesten, bei der Linkskehre geradeaus (Nr. 2A) zur Hochwand (1.301m). Unvermittelt befinden wir uns in alpiner Szene: Almrosen, Latschen, Alpensilberwurz, Steinbrech und Alpenwaldrebe an den felsigen Steilhängen des Cislon. Das Panorama umspannt die Kette des Lagorai, Schwarzhorn und Weißhorn, die Zillertaler Alpen, die Texelgruppe und unten das Etschtal. Nun durch Tannenmischwald (Weg Nr. 2) zur Cisloner Alm (1.250 m, im Sommer und Winter bewirtschaftet). Zurück nach Truden auf Weg Nr. 1.
Mit Kinderwagen erreicht man die Cisloner Alm nur über den Forstweg von der Dorfmitte (am Anfang Markierung Weg Nr.1)!
Man rechnet etwa 2,5 bis 3 Stunden Gehzeit bei rund 300–400 Höhenmetern. Die Schwierigkeit wird allgemein als leicht bis mittel eingestuft.
600 Jahre alte Linde in Truden
Cisloner Alm
Pfarrkirche St. Blasius
Naturparkhaus Trudner Horn
Kalkofen in Truden im Naturpark
Trinkwasserbrunnen Truden Kajetan Pacher Straße
Trinkwasserbrunnen Truden Sägeweg
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichst du den Ausgangspunkt der Cisloner Almrunde bequem mit dem Bus bis Truden im Naturpark.
Von Auer fahren regelmäßig Linienbusse der direkten Buslinie 144 Richtung Truden oder mit der Buslinie 140 von Auer, mit Umstieg in Montan Dolomitenstraße zur Linie 144 Richtung Truden.
Die nächstgelegenen Haltestellen zum Wanderstart sind Truden, Kirche oder Truden, Unterdorf. Von dort beginnt die Wanderung zur Cisloner Alm direkt im Dorf.
Suche Fahrplan zum Zielort
Anfahrt
Die Cisloner Almrunde erreichst du am besten über das Dorf Truden im Naturpark. Von der A22 nimmst du die Ausfahrt Neumarkt/Auer und folgst der Straße über Montan nach Truden. Im Dorfzentrum stehen öffentliche Parkplätze zur Verfügung; von dort startet die Wanderung direkt Richtung Cisloner Alm.Parken
Es stehen im Dorfzentrum von Truden öffentliche Parkplätze zur Verfügung.Koordinaten
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.