Urlaub in Jenesien – ein bisschen Magie hoch über Bozen
Lass auch du dich von unserer sanften Ferienregion verzaubern…
Eingebettet in eine zauberhafte Landschaft, idyllisch und ruhig auf knapp 1.100 m am Hochplateau des Salten gelegen, erwartet dich hier oben bei deinem Urlaub in Jenesien fast schon ein bisschen Magie: Eine stille Welt fernab der Alltagshektik, gekrönt durch einen atemberaubenden Rundblick auf das UNESCO Weltnaturerbe der Dolomiten. Von hier oben scheint das pulsierende Treiben in Bozen fast stillzustehen – allein die herrliche Sicht auf die Landeshauptstadt liegt dir leise zu Füßen. Und solltest du doch einmal in das bunte Leben eintauchen wollen, so führt dich eine Panoramastraße, auch ganz bequem mit dem Bus, in nur zehn Minuten ins Tal, hinein in einen lebendigen Mix der Kulturen, Sprachen und Baustile.
Die wunderschöne Natur Jenesiens
Zurück in Jenesien lädt die nahezu unberührte Natur des Salten, Europas höchstem Lärchenhochplateau, das sich oberhalb des Dörfchens erstreckt, zum Auftanken, Verweilen, Entdecken und Genießen ein – auf sanft-hügeligen Wegen, zu Fuß, mit dem Rad, der Kutsche oder auch auf dem Rücken eines „blonden“ Haflingerpferdes. Und neben der wunderschönen Aussicht bei meist herrlichem Sonnenschein, der charakteristischen neugotischen Kirche – 1439 erstmals dokumentiert und 1465 von Bischof Georg Hack von Trient zu Ehren des Hl. Genesius, des Hl. Sylvester und der Hl. Margarethe geweiht – sowie dem Rathaus im ehemaligen Wehrturm mit seinen Zinnen, Schießscharten und einem gotischen Glockenturm erwartet dich hier bei uns vor allem eins: Genuss pur und echte Südtiroler Gastfreundschaft. Nicht nur in Jenesien selbst – sondern auch in den umliegenden Fraktionen Afing, Glaning, Flaas und Nobls.
Ein Einblick in die Geschichte von Jenesien
- Jenesien findet seine Herleitung übrigens im römischen Märtyrer Genesius, einem Schauspieler, der um das Jahr 305 n. Chr. unter Kaiser Diokletian hingerichtet worden sein soll. Bis heute wird er als Schutzpatron der Schauspieler und Musiker verehrt und ist der Schutzheilige der Pfarrei Jenesien.
- Unsere malerische Region wurde wohl bereits in der Frühbronzezeit (2200-1650 v. Chr.) besiedelt, die erste urkundliche Erwähnung datiert jedoch erst auf den 11. April 1186. In einer weiteren Urkunde vom 1. Mai 1189, ausgestellt von Kaiser Friedrich Barbarossa, werden zudem erste Besitztümer des Chorherrenstifts des Augustinerklosters Au in Gries hier in Jenesien erwähnt.
- Während kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen französischen Truppen und dem Tiroler Landsturm, wurde Jenesien zum Schauplatz heftiger Kämpfe. Am heutigen „Simml“ fanden damals tragische Gefechte statt, die 12 Menschenleben forderten. Nach seiner schweren Niederlage plante General Bertoletti, Jenesien zur Vergeltung in Brand zu setzen. Doch dank des Geschicks und der Sprachkenntnisse des damaligen Pfarrers Johann Larcher (1809-1820) konnte das Dorf gerettet werden. Seit 1984 erinnert ein Bildstöckl und Mahnmal, das sogenannte „Franzosendenkmal“ am Wanderweg 33A Richtung Locher oberhalb von Jenesien an diese bewegenden Ereignisse.
- Jenesien wurde dann erstmals als eigenständige Gemeinde mit den Fraktionen Afing, Glaning und Nobls erwähnt. Flaas war damals ebenfalls eigenständig und wurde erst im Jahre 1928 in die Gemeinde Jenesien eingegliedert. Im Jahr 1937 bekam Jenesien dann auch eine eigene Seilbahn – sie wurde von dem Ing. Luis Zuegg nahestehenden Ing. Franz Gnadlinger errichtet und am 3. August in Betrieb genommen. Aktuell wird sie komplett neu aufgebaut – Fertigstellung voraussichtlich im Jahr 2027.
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