Der Dürerweg - Heiliger See bis zu den Erdpyramiden von Segonzano
Südtirols Süden
Vom Heiligen See (Lago Santo) führt der Dürerweg durch die abwechslungsreiche Landschaft des Trentino bis zu den beeindruckenden Erdpyramiden von Segonzano. Während der erste Abschnitt des Dürerwegs von Bergwäldern und Almen geprägt ist, stehen nun die charakteristischen Terrassenweinberge des Cembratals, historische Dörfer und bedeutende Kulturdenkmäler im Mittelpunkt.
Der Weg verläuft zunächst durch schattige Buchen- und Nadelwälder und steigt anschließend ins Cembratal ab. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf die steilen Hänge und die von Trockenmauern geprägte Kulturlandschaft. Über Cembra führt die Route durch eine der bekanntesten Weinregionen des Trentino, deren Weinberge seit Jahrhunderten das Landschaftsbild bestimmen.
Ein weiterer Höhepunkt ist die historische Ponte di Cantilaga über den Avisio. Kurz darauf erreicht man die Ruine des Castello di Segonzano, die auf einem Felssporn hoch über dem Tal thront. Bereits Albrecht Dürer hielt die Burg während seiner Reise nach Italien in einer Zeichnung fest.
Den Abschluss der Wanderung bilden die berühmten Erdpyramiden von Segonzano. Die bis zu mehreren Dutzend Meter hohen Säulen aus Erd- und Moränenmaterial entstanden durch natürliche Erosion und zählen zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern des Trentino. Sie bilden den spektakulären Endpunkt des historischen Dürerwegs.
Autorentipp
• Planen Sie Zeit für das Castello di Segonzano und die Erdpyramiden ein.
• Die Terrassenweinberge der Val di Cembra zählen zu den eindrucksvollsten Kulturlandschaften des Trentino.
• Besonders reizvoll ist die Wanderung im Frühjahr und Herbst.
Südtirols Süden
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Höhenprofil anzeigenEinkehrmöglichkeiten
Ristorante Lago SantoSicherheitshinweise
• Wettervorhersage und Wegbedingungen vor der Tour prüfen.• Bei Gewitter, Starkregen oder schlechter Sicht die Wanderung verschieben.
• Auf den markierten Wegen bleiben.
• Ausreichend Trinkwasser mitführen.
• Im Notfall die europäische Notrufnummer 112 wählen.
Wegbeschreibung
Vom Heiligen See (Lago Santo) folgt man den Markierungen des Dürerwegs (AD) bergab in Richtung Cembratal. Der Weg verläuft zunächst auf Waldwegen durch Buchen- und Nadelwälder und bietet immer wieder Ausblicke auf die Weinberge des Trentino.
Über lokale Wanderwege des Dürerwegs erreicht man Cembra, den Hauptort des Tales. Von hier führt die Route weiter talwärts durch die charakteristischen Terrassenweinberge der Val di Cembra. Der Weg folgt überwiegend den Dürerweg-Markierungen und verläuft auf ruhigen Wegen und Nebenstraßen durch Weinberge, Obstgärten und kleine Ortschaften.
Anschließend erreicht man die historische Ponte di Cantilaga über den Avisio. Nach der Überquerung steigt der Weg leicht an und führt zur Ruine des Castello di Segonzano, einem der geschichtsträchtigsten Orte entlang der Route.
Von dort folgt man der Beschilderung zu den Erdpyramiden von Segonzano. Die eindrucksvollen Erosionsformationen bilden den Endpunkt der Wanderung und einen der bekanntesten Naturorte des Trentino.
Wegverlauf: Heiliger See (AD) – Cembra – Ponte di Cantilaga – Castello di Segonzano – Erdpyramiden von Segonzano.
Lago Santo
Torrente Avisio
Castello di Segonzano
Faver
Chiesa dell'Immacolata
Ponte di Cantilaga
Castello di Segonzano
Ristorante Lago Santo
Öffentliche Verkehrsmittel
Der Heilige See ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur eingeschränkt erreichbar. Die nächstgelegenen Busverbindungen bestehen über Cembra, Grumes und die umliegenden Ortschaften.
Für die Rückfahrt ab Segonzano stehen Busverbindungen nach Cembra und Trient zur Verfügung. Von dort bestehen Anschlüsse an das regionale Bahn- und Busnetz.
Aktuelle Fahrpläne und Verbindungen finden Sie auf den Webseiten von Trentino Trasporti und südtirolmobil.
Suche Fahrplan zum Zielort
Anfahrt
Der Ausgangspunkt der Tour befindet sich am Heiligen See (Lago Santo) oberhalb des Cembratals im Trentino. Die Zufahrt erfolgt über die Gemeinden Cembra Lisignago oder Grumes/Altavalle. Von dort führen Bergstraßen in Richtung Lago Santo. Die letzten Meter zum See werden zu Fuß zurückgelegt.
Für die Rückfahrt von den Erdpyramiden von Segonzano bestehen Straßen- und Busverbindungen nach Cembra, Trient und ins Etschtal.
Parken
In der Nähe des Heiligen Sees stehen öffentliche Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Da die Anzahl der Stellplätze begrenzt ist, empfiehlt sich insbesondere an Wochenenden und in den Sommermonaten eine frühzeitige Anreise.
Bitte nutzen Sie ausschließlich ausgewiesene Parkflächen und beachten Sie die örtliche Beschilderung.
Koordinaten
Ausrüstung
• Wanderschuhe mit gutem Profil• Wetterfeste Kleidung
• Sonnenschutz und Regenjacke
• Trinkwasser und Verpflegung
• Mobiltelefon und Erste-Hilfe-Set
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.